Graz. Der im Zuge der Zielpunkt-Pleite in die Insolvenz gerissene oststeirische Fleisch- und Wurstproduzent Schirnhofer GesmbH in Kaindorf bei Hartberg dürfte gerettet sein. Die Mehrheit der Gläubiger nahm in der Tagsatzung am Donnerstag am Handelsgericht Graz den Sanierungsplan an. Damit sind rund 200 Jobs gesichert, wie die Kreditschützer AKV und Creditreform mitteilten.

Gläubiger zufrieden

Die Insolvenzgläubiger erhalten eine verbesserte Quote von 30 Prozent, davon 10 Prozent zahlbar binnen 14 Tagen nach rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplans durch die Masseverwalterin. Weitere 10 Prozent sollen bis 31. Jänner nächsten Jahres fließen, die restlichen 10 Prozent bis 31. Jänner 2018. Die zu berücksichtigenden Forderungen betragen rund 26 Mio. Euro, davon derzeit anerkannt sind rund 18,2 Mio. Euro.