Wien. Das Konzernergebnis der Vienna Insurance Group (VIG) ist 2015 um 73,2 Prozent auf 98,2 Millionen Euro zurückgegangen. Das Ergebnis vor Steuern (EGT) sank um 66,8 Prozent auf 172,1 Millionen Euro. Dieser vorläufige Wert von Mitte März wurde nun bestätigt. Belastend wirkten die tiefen Zinsen, aber auch Wertberichtigungen auf die IT-Systeme und andere Abschreibungen.

Je Aktie ging das Ergebnis auf 0,66 (2,75) Euro zurück. Als Dividende sind 0,60 (nach 1,40) Euro/Aktie geplant. Das entspricht rund 78 Prozent des Netto-Konzerngewinns nach Minderheiten.

Die verrechneten Prämieneinnahmen sanken leicht um 1,4 Prozent auf 9,020 Milliarden Euro. Das sei insbesondere auf das anhaltende Niedrigzinsniveau und die daraus resultierende Zurückhaltung beim Vertrieb von Einmalerlägen im Segment Leben zurückzuführen. Die Sparte Leben verbuchte infolge der Einmalerlagsrückgänge ein Prämienminus von 4,2 Prozent auf 4,02 Milliarden Euro. In der Krankenversicherung legte man um 3,0 Prozent auf 398,0 Millionen Euro zu. In Schaden/Unfall wuchsen die Einnahmen der Gruppe um 0,8 Prozent auf 4,60 Milliarden Euro.