Wien. Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) steigerte 2015 ihre Mieterlöse um 3,1 Prozent auf 794,7 Millionen Euro und zahlt an den Bund 104 (nach 70) Millionen Euro Dividende. Ende 2015 umfasste das BIG-Portfolio 2119 Liegenschaften mit 7 Millionen m2 vermietbarer Fläche. 98,7 Prozent der Fläche war vermietet. Der Großteil entfiel mit über 40 Prozent auf den Bereich Schulen, gefolgt von den 21 staatlichen Universitäten und den Spezialimmobilien.

Eine große Herausforderung sei für den BIG-Konzern voriges Jahr die Bereitstellung von Gebäuden im Zuge der Flüchtlingskrise gewesen, heißt es in einer Aussendung. Binnen kürzester Zeit seien viele Häuser adaptiert und zur Verfügung gestellt worden. Mittlerweile würden über 110.000 m2 Gebäudefläche von Bundes-, Landes- oder karitativen Organisationen genutzt. Langfristig betriebene Quartiere vermietet die BIG dabei zu günstigen Konditionen. Bei vielen Notunterkünften handelt es sich aber um temporäre Leerstände, also etwa in Planung befindliche Projektentwicklungen. Diese Immobilien werden gegen Übernahme der jeweiligen Betriebskosten mietfrei zur Verfügung gestellt.