Wien. Der Außenhandel Österreichs war in den ersten neun Monaten des heurigen Jahres verhalten. Die Einfuhren legten um 0,9 Prozent auf 100,12 Mrd. Euro zu, die Ausfuhren um 0,3 Prozent auf 97,90 Mrd. Euro. Das Handelsbilanz-Defizit belief sich auf 2,22 Mrd. Euro, nach 1,68 Mrd. Euro in der Vorjahresperiode, teilte die Statistik Austria mit.

Aus den Mitgliedstaaten der EU bezog Österreich von Jänner bis September Waren im Wert von 71,50 Mrd. Euro (plus 2,4 Prozent). Der Wert der in diese Länder versandten Waren zeigte ebenfalls einen Anstieg zur Vorjahresperiode (plus 1,5 Prozent) und betrug 68,20 Mrd. Euro. Die Zuwächse lagen somit in beiden Verkehrsrichtungen deutlich über dem globalen Durchschnitt.

 US-Export ließ deutlich nach

Der Außenhandel mit Drittstaaten wies im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sowohl einen Rückgang bei den Importen (minus 2,7 Prozent auf 28,62 Mrd. Euro) als auch bei den Exporten (minus 2,1 Prozent auf 29,70 Mrd. Euro) auf. Beim Export in die Vereinigten Staaten gab es im heurigen Jahr bisher ein Minus von 5,1 Prozent auf 6,50 Mrd. Euro.

Im September 2016 lag der Wert der Einfuhren von Waren bei 11,58 Mrd. Euro, was einem Minus von 3,7 Prozent gegenüber September 2015 entspricht. Die Ausfuhren beliefen sich auf 11,47 Mrd. Euro, ein Rückgang von 1,5 Prozent. Die Handelsbilanz wies damit ein Defizit in Höhe von 0,11 Mrd. Euro auf.