Wien/Leonding. (kle) Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat 2016 seinen Umsatz zwar gesteigert. Beim Gewinn war das Unternehmen jedoch mit einem leichten Rückgang konfrontiert. Für heuer rechnet das Konzernmanagement mit einer stabilen Geschäftsentwicklung. An der Wiener Börse notierte die Rosenbauer-Aktie am Dienstag moderat im Plus, mit 54,63 Euro lag der Kurs im Handelsverlauf um 0,4 Prozent über dem Schluss-Stand vom Tag davor.

Nach vorläufigen Zahlen sank der operative Gewinn, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit), im vergangenen Jahr von 50,6 auf 47,0 Millionen Euro. Wie Rosenbauer dazu in einer Aussendung erklärte, sei das Ergebnis vor allem durch die Veränderung im Produktmix mit geringeren Volumina bei Spezialfahrzeugen, aber auch durch den scharfen Wettbewerb in Europa beeinflusst. So sei der Margendruck bei den deutschen Standorten weiter angestiegen. Außerdem seien im Ergebnis Sondereffekte in Höhe von 3,5 Millionen Euro enthalten, die unter anderem auf die Anlaufphase der neugegründeten Firma Rosenbauer Rovereto sowie eine Rückstellung für Personalmaßnahmen zurückzuführen seien. Vor Steuern verdiente Rosenbauer im Vorjahr 43,5 (nach 48,2) Millionen Euro.

Auftragseingang geschrumpft


Der Konzernumsatz sei trotz eines Nachfragerückgangs infolge politischer Unruhen in bedeutenden Märkten in Nordafrika und dem Nahen Osten sowie aufgrund des Ölpreistiefs auf "zufriedenstellendem Niveau" gewesen, so Rosenbauer weiter. Dass der Umsatz von 865,4 auf 871,0 Millionen Euro stieg, sei Zuwächsen in Europa und den USA zu verdanken.

Indes verzeichnete der in Leonding ansässige Konzern beim Auftragseingang einen Rückgang von 905,9 auf 816,8 Millionen Euro. Der Auftragsbestand lag per Jahresende 2016 bei 739,7 (Vorjahr: 797,5) Millionen Euro. Damit seien die Produktionsstätten "zufriedenstellend ausgelastet", hieß es. Endgültige Zahlen für 2016 werden am 28. März veröffentlicht.