Bregenz/Wien. (kle) Der bisherige Sparkurs von Wolford hat vor allem Jobs gekostet. Seit Juli hat der börsennotierte Strumpf- und Wäschehersteller 41 Vollzeitstellen (überwiegend in der Verwaltung) abgebaut. Jetzt - Mitte Oktober - soll der Personalstand in der Zentrale in Bregenz um weitere 15 Stellen reduziert werden, teilte Wolford am Montag mit.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 zählte Wolford weltweit 1544 Vollzeitmitarbeiter. Während in Österreich allein im vergangenen Wirtschaftsjahr durchschnittlich noch 678 Personen beschäftigt wurden, waren es Ende September nur noch 636 Mitarbeiter.

Wie Vorstandschef Axel Dreher betonte, sei die Kündigungswelle Teil der Kostensenkungsmaßnahmen, die zu einer jährlichen Kostenersparnis von mehr als drei Millionen Euro führen sollen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Wolford zwar noch mit einem Verlust, aber ab dem Geschäftsjahr 2018/19 soll operativ wieder ein Gewinn zu Buche stehen.

Neben dem Stellenabbau umfasse das Restrukturierungsprogramm auch eine "systematische Optimierung aller Prozesse" - bis hin zur strategischen Neuausrichtung in Teilbereichen. Alle internen Prozesse, so Wolford, würden auf den Prüfstand gestellt.