• vom 17.10.2017, 16:19 Uhr

Österreich


Telekommunikation

Schramböck räumt den Chefsessel bei A1




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    Wien. (apa/kle) Der Machtkampf zwischen dem Konzernboss der Telekom Austria, Alejandro Plater, und der Chefin der Österreich-Tochter A1, Margarete Schramböck, ist entschieden: Schramböck (im Bild) hat das Unternehmen verlassen - "einvernehmlich", wie die die Telekom am Dienstag mitteilte. Zu den Gründen wollte sich der teilstaatliche Konzern nicht äußern. Unklar ist auch, wo Schramböck zukünftig andockt. Ihren Chefposten hat nun interimistisch A1-Technikvorstand Marcus Grausam übernommen.

    Schramböck hatte den Job als Chefin des Flaggschiffes der Telekom Austria Group erst mit Mai 2016 angetreten. Kurz danach soll es zu ersten Konflikten mit Plater gekommen sein. Demnach soll Schramböck ihre Kompetenzen weiter ausgelegt haben, als Plater dies lieb gewesen sein soll.


    Marke A1 für Gesamtkonzern
    Im Februar 2017 wurde der Einflussbereich Schramböcks durch die Gründung der Tochterfirma A1 Digital beschnitten. Vor einem Monat wurde es schließlich Telekom-Aufsichtsratschef Wolfgang Ruttenstorfer zu viel. Im "Kurier" verkündete er, sollte das Zerwürfnis unüberbrückbar sein, müssten Maßnahmen gesetzt werden. Zuvor hatte sich bereits die von Schramböck geholte A1-Personalchefin Sabine Bothe aus der Telekom Austria verabschiedet, die zu 51 Prozent dem mexikanischen Mobilfunkanbieter América Móvil gehört.

    Schramböcks Abgang kommt zu einer denkbar schlechten Zeit, da die Telekom die Marke A1 konzernweit - auch bei den südosteuropäischen Töchtern - einführen möchte. Dafür wurden bereits 350 Millionen Euro zur Seite gelegt.




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    Dokument erstellt am 2017-10-17 16:24:10


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