• vom 18.10.2017, 17:02 Uhr

Österreich

Update: 19.10.2017, 08:50 Uhr

Stahltechnologie

Voestalpine sieht sich als Jobmotor für die Steiermark




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    Arbeiter am Hochofen.

    Arbeiter am Hochofen.© APAweb, Hans Klaus Techt Arbeiter am Hochofen.© APAweb, Hans Klaus Techt

    Graz/Wien. (apa/kle) Eine Art Update zu den jüngsten Investitionen der Voestalpine in der Steiermark hat der Vorstand am Mittwoch in Graz gegeben. Nach der Eröffnung des neuen Donawitzer Drahtwalzwerks und der Ankündigung, in Kapfenberg ein neues, voll digitalisiertes Edelstahlwerk zu bauen, rechnete das Management in einer Studie vor, dass die Voestalpine durch ihre steirischen Aktivitäten 2016/17 ein Investitions- und Jobmotor für das ganze Land sei.

    Konzernchef Wolfgang Eder betonte, dass man längst kein reiner Stahlkocher mehr sei. Mit lauwarmen technischen Lösungen gebe man sich nicht zufrieden. "Wir haben unseren Weg rechtzeitig neu definiert, typische Stahlprobleme haben wir nicht mehr, so sollte es auch in Zukunft bleiben", sagte Eder vor Journalisten.


    Im Konzern gebe man für Forschung und Entwicklung jährlich rund 160 Millionen Euro aus. "Bis 2020 werden wir die 200-Millionen-Euro-Marke knacken", kündigte Eder an. In der Steiermark habe die Voestalpine mit den Divisionen "Metal Engineering", "Metal Forming" und "High Performance Metals" insgesamt neun Standorte mit 13 Produktionseinheiten, die im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 (per 31. März) mehr als 3,1 Milliarden Euro erwirtschafteten. "Und heuer werden wir weit höher liegen", sagte Eder in einer Pressekonferenz.

    Die steirischen Voest-Jobs sichern bundesweit 30.000 Jobs
    Einer Studie des Industriewissenschaftlichen Instituts (IWI) zufolge sichert jeder Arbeitsplatz der Voestalpine in der Steiermark - in Summe sind es rund 9400 - weitere 16.000 Jobs in der Region und gut 30.000 in ganz Österreich. Außerdem hätten die steirischen Aktivitäten der Voestalpine 2016/17 in der österreichischen Wirtschaft einen Produktionswert von 6,04 Milliarden Euro generiert. Laut Eder kommen den steirischen Voestalpine-Betrieben etwa 40 Prozent der Investitionen zugute, die im Gesamtkonzern getätigt werden.




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2017-10-18 17:06:07
    Letzte Änderung am 2017-10-19 08:50:54


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