• vom 10.01.2018, 09:06 Uhr

Österreich

Update: 10.01.2018, 14:37 Uhr

ÖBB

Ederer vor Ablöse als Aufsichtsratschefin




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Von WZ Online, APA

  • Ihr Vertrag wird vorzeitig aufgelöst, laut Medienberichten wird Teutonia-Mitglied Arnold Schiefer ihr Nachfolger.

Die Spitze der ÖBB wird umgefärbt. - © APA/ÖBB, ZENGER

Die Spitze der ÖBB wird umgefärbt. © APA/ÖBB, ZENGER

Wien. Verkehrsminister Norbert Hofer hat Brigitte Ederer ihre Ablöse als ÖBB-Aufsichtsratsvorsitzende angekündigt. "Meine Aufsichtsratsperiode hätte noch zwei Jahre länger gedauert. Aber der Minister will eine Veränderung und das habe ich so zur Kenntnis genommen", sagte Ederer zum "Kurier". Als Nachfolger gelte Arnold Schiefer als sicher, schreiben "Kurier" und "Standard".

Seit 2015 sitzt Schiefer im Vorstand der Hypo-Abbaubank Heta Asset Resolution. Sein Vertrag im Vorstand läuft im Oktober 2018 aus. 2013 dockte er beim Baukonzern Alpine an. Schiefer begann unter Schwarz-Blau I im Verkehrsministerium und wurde Sektionsleiter. Später wurde er vom ehemaligen ÖBB-Chef Christian Kern zum Chef des Güterverkehrs ernannt. Der 51-Jährige ist Mitglied der schlagenden Burschenschaft Teutonia, die vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes als rechtsextrem eingestuft wird.

Gespräche für Freitag anberaumt

Wann die Hauptversammlung stattfindet, bei der der Wechsel vollzogen wird, ist noch unklar. Der "Kurier" geht von Anfang Mai aus, der "Standard" nennt unter Berufung auf "mit ÖBB und Ministerium vertraute Personen" den 2. Februar und zitiert zugleich den Ministersprecher damit, dass noch nichts fix sei. Am Freitag solle es mit dem Koalitionspartner ÖVP dazu ein Gespräch geben. Schiefer mache Druck auf Hofer, um an die Spitze der ÖBB zu kommen, hat der "Kurier" aus FPÖ-Kreisen gehört, Schiefer gelte aber auch als "heißer Tipp für den Vorstand des Verbund-Konzerns".

Laut "Standard" sollen abgesehen von Ederer auch die Aufsichtsratsmitglieder Gertrude Tumpel-Gugerell (ehemals Nationalbank), Rechtsanwalt Leopold Specht (ein Vertrauter von Exkanzler Alfred Gusenbauer) und Consulter Herbert Willerth (früher Borealis) "in Bahnkreisen als Ablösekandidaten gelten".





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Dokument erstellt am 2018-01-10 09:06:54
Letzte nderung am 2018-01-10 14:37:58



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