• vom 07.02.2018, 12:47 Uhr

Österreich

Update: 07.02.2018, 13:40 Uhr

Volkswirtschaft

EU schafft solides Wachstum




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Von WZOnline, APA

  • Kommission korrigierte Wachstumsprognosen für 2018 und 2019 nach oben.

Prognose Wirtschaftswachstum und Inflation.

Prognose Wirtschaftswachstum und Inflation.© APAweb/APA Grafik Prognose Wirtschaftswachstum und Inflation.© APAweb/APA Grafik

Brüssel. Die Volkswirtschaften der EU sind im Jahr 2017 so schnell gewachsen wie seit zehn Jahren nicht. Mit einer geschätzten Steigerung von 2,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) "übertrifft die europäische Wirtschaft alle Erwartungen und dürfte bis ins nächste Jahr hinein robust wachsen", erklärte EU-Kommissions-Vize Valdis Dombrovskis am Mittwoch in Brüssel.

Positiv sei zudem, dass sich die Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten verringert hätten. "Arbeitslosigkeit und Haushaltsdefizite sind weiter rückläufig, und endlich nehmen auch die Investitionen wieder nennenswert zu", erklärte EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici. Außerdem hätten Strukturreformen und Fiskalpolitik zu mehr Ausgewogenheit geführt.

Aktuellen Schätzungen der Kommission zufolge lag das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts 2017 um 0,2 Prozentpunkte höher als noch im November prognostiziert. Auch für 2018 und 2019 korrigierte die Kommission ihre früheren Erwartungen um 0,2 und 0,1 Prozentpunkte auf 2,1 und 2,0 Prozent nach oben. Zu verdanken sei dies der guten Konjunktur innerhalb Europas und der "unerwartet kräftigen Belebung von Weltwirtschaft und Welthandel".

Österreich soll heuer um 2,9 Prozent wachsen

Die österreichische Wirtschaft legte 2017 laut EU-Kommission um 3,1 Prozent zu und soll heuer um 2,9 und nächstes Jahr um 2,3 Prozent weiter wachsen. In Deutschland stieg das Bruttoinlandsprodukt den Zahlen der Kommission zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent. Die höchste Wachstumsrate innerhalb der EU verzeichnete Irland mit 7,3 Prozent.

Es ergebe sich dadurch ein "Reformfenster", das "aber nicht ewig offen bleiben" werde, mahnte Moscovici. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, eine ambitionierte Stärkung der Wirtschafts- und Währungsunion zu beschließen.

Das niedrigste Wirtschaftswachstum 2018 und 2019 prognostiziert die Kommission Großbritannien (1,4 und 1,1 Prozent). Für 2019 basiere diese Prognose "auf der rein technischen Annahme, dass die Handelsbeziehungen zwischen der EU-27 und dem Vereinigten Königreich unverändert bleiben".





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Dokument erstellt am 2018-02-07 12:51:24
Letzte Änderung am 2018-02-07 13:40:26


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