• vom 13.02.2018, 16:52 Uhr

Österreich


Autobahnen

Asfinag investiert heuer 1,1 Milliarden Euro




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    Wien. (apa/kle) Die staatliche Autobahngesellschaft Asfinag investiert heuer 1,1 Milliarden Euro ins hochrangige Verkehrsnetz. Rund 500 Millionen davon fließen in den Neubau von Strecken und zweite Tunnelröhren, weitere 500 Millionen Euro in die Erneuerung und Instandhaltung bestehender Straßen und Tunnel. Dazu kämen noch 100 Millionen Euro für Mauttechnik oder Datenleitungen, hieß es in einer Pressekonferenz am Dienstag.

    "Jeder zweite Euro wird in Verkehrssicherheit investiert", sagte Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ). "30 Tunnelanlagen werden ausgebaut und auf den neuesten Stand gebracht", kündigte er an. Investiert wird zum Beispiel in das akustische Tunnelmonitoring (Akut) mit intelligenten Mikrofonen, das unübliche Geräusche wie einen Aufprall, Reifenplatzer oder Stimmen sofort wahrnimmt und Alarm schlägt. Hofer: "17 Tunnelanlagen wurden damit schon ausgerüstet, acht weitere sind in Bau, in Summe sollen 56 mit dem Akut-System ausgestattet werden."


    Gut drei Prozent mehr Lkw
    An einer Teststrecke für Tempo 140 auf Autobahnen hält der Minister weiter fest. Dabei soll die oberösterreichische Westautobahn (A1) zum Zug kommen. Bis es soweit ist, werde es aber "noch einige Monate dauern", so Hofer.

    2017 habe es beim Verkehrsaufkommen ein mehr als dreiprozentiges Wachstum bei Lkw über 3,5 Tonnen gegeben, "schwache" zwei Prozent seien es bei Pkw gewesen, berichtete Asfinag-Vorstand Klaus Schierhackl. "Mit einer Gesamtinvestition von einer Milliarde Euro in die hochrangige Straßeninfrastruktur werden bis zu 10.000 Jobs geschaffen oder gesichert", sagte Hofer. Schierhackl betonte, die Asfinag sei "wirtschaftlich stabil".




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    Dokument erstellt am 2018-02-13 16:56:20


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