Wien. (apa/kle) Lotto, Automaten, Roulette: Der teilstaatliche Casinos-Austria-Konzern profitiert von der Spielfreude der Österreicher sowie ausländischer Gäste. 2017 stieg der Umsatz (inklusive Lotterien) erstmals auf mehr als vier Milliarden Euro und der Gewinn auf über 100 Millionen Euro. Gewachsen sind alle Sparten, auch die Auslandstochter CAI. Verdient haben CAI und die zwölf Inlandskasinos aber weniger.

Der Konzern, der mittlerweile zu einem großen Teil der tschechischen Sazka-Gruppe, einer Börsenkandidatin, gehört, spielte im Vorjahr 4,022 Milliarden Euro ein, ein Plus von 3,5 Prozent. Zwar sank das Betriebsergebnis von 150 auf 139 Millionen Euro, der Nettogewinn legte aber um mehr als zehn Prozent auf knapp 101 Millionen zu. Man habe Prozesse optimiert und die Kosten gestrafft, erklärte der neue Konzernchef Alexander Labak am Donnerstag. Die Zahl der Mitarbeiter ging leicht von 4233 auf 4209 zurück, von ihnen arbeiten rund 2400 in Österreich.

Neben dem Fiskus, der von den Casinos mit 622 Millionen Euro an Steuern und Abgaben so viel wie noch nie kassierte, freuten sich auch einige Spieler: 2017 schüttete das Unternehmen 2,7 Milliarden Euro an Gewinnen aus, ein neuer Rekordwert.