Wien. Die Nachnutzung für die ehemalige Firmenzentrale der Bank Austria am Wiener Schottenring ist offenbar fix. Laut dem Magazin "trend" hat die Spar-Gruppe den Zuschlag erhalten. Der Konzern plant, dort einen Nobel-Supermarkt mit Gastro-Angebot zu errichten, hieß es in einer Vorabmeldung am Donnerstag.

Der Gourmet-Tempel soll 2019 eröffnen. Allerdings müssen vorher noch die Gerichte entscheiden, heißt es. Denn auch der Konkurrent Rewe hat darüber verhandelt, das historische Objekt künftig zu nutzen. Im Unternehmen verweist man laut "trend" auf eine angeblich mündliche Zusage. Das Spar-Projekt soll nun mittels Einspruch gestoppt werden.

Das Gebäude gehört laut Bericht dem Tiroler Immobilienentwickler Pema und der Familie Koch, also den ehemaligen Kika/Leiner-Eigentümern. Die UniCredit-Tochter Bank Austria verlegt ihre Zentrale derzeit sukzessive auf das Gelände des ehemaligen Nordbahnhofs in der Wiener Leopoldstadt. Die Übersiedlung soll im Mai abgeschlossen werden.