• vom 13.04.2018, 06:31 Uhr

Österreich


Energiebranche

OMV fördert dank Russland deutlich mehr




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    Wien. (kle) Für die OMV hat sich der Einstieg beim russischen Gasfeld Juschno Russkoje bisher gelohnt, zumindest was die Produktion betrifft. Im abgelaufenen ersten Quartal stieg das Fördervolumen des teilstaatlichen Wiener Öl- und Gaskonzerns jedenfalls schlagartig an: auf durchschnittlich 437.000 Barrel Öläquivalent pro Tag. Zuvor - im vierten Quartal 2017 - lag die Tagesproduktion bei 377.000 Fass, im dritten Quartal des vergangenen Jahres waren es im Schnitt 341.000 Barrel gewesen.

    Für ihre Viertel-Beteiligung an Juschno Russkoje zahlte die OMV gut 1,7 Milliarden Euro. Der Abschluss des Deals erfolgte Anfang Dezember 2017. Da kündigte der österreichische Konzernriese auch an, dass die neue Russland-Akquisition die Öl- und Gasproduktion mit einem Schlag auf täglich mehr als 430.000 Barrel hebeln werde.


    Börsenkurs steigt kräftig
    Wie die OMV am Donnerstag in ihrem "Trading Statement" zum ersten Quartal weiter mitteilte, lag der Rohölpreis, der in den Monaten Jänner bis März im Schnitt realisiert werden konnte, mit 58,0 Dollar je Barrel gut vier Prozent höher als im Schlussquartal 2017 (55,6 Dollar). Der durchschnittlich realisierte Gaspreis sank hingegen: von 14,3 auf 13,0 Euro je Megawattstunde.

    Rückläufig war auch die Raffineriemarge im Geschäft mit der Weiterverarbeitung von Rohöl zu Treibstoffen, sie sank von 5,68 Dollar (Vorquartal) auf 4,79 Dollar je Barrel. Die OMV-Raffinerien waren im Auftaktquartal den Angaben zufolge mit 93 Prozent um einen Prozenpunkt höher ausgelastet als im Quartal davor.

    An der Wiener Börse legte der OMV-Aktienkurs am Donnerstag um bis zu 3,3 Prozent auf 49,78 Euro zu. Umsatz- und Ergebniszahlen für das erste Quartal gibt Österreichs größter Industriekonzern am 3. Mai bekannt.




    Schlagwörter

    Energiebranche, Öl, Gas, OMV, Quartal

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    Dokument erstellt am 2018-04-12 16:36:09



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