• vom 12.04.2018, 16:31 Uhr

Österreich


Baubranche

Porr erhält Großauftrag für Brenner-Basistunnel




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  • Im Boot sind auch Partnerfirmen - Auftragswert: 966 Millionen Euro.



Wien. (kle) Ende März hat ein Konsortium um den börsennotierten Wiener Baukonzern Porr den Zuschlag für das Baulos "Pfons Brenner" mit 18 Kilometern Länge für rund 966 Millionen Euro erhalten, jetzt sind die Verträge unterschrieben. Wie Porr dazu am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte, hat sich der Konzern gemeinsam mit Partnerfirmen aus Italien damit das größte Tunnelbauprojekt in der Geschichte Österreichs gesichert. Mit den Arbeiten soll im Frühsommer 2018 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für 2024 geplant.

"Mit dem Bau des größten Tunnelprojekts in Österreich beauftragt worden zu sein, sehen wir als Wertschätzung unserer Expertise", wird Porr-Chef Karl-Heinz Strauss in der Aussendung zitiert. Porr habe bei Großprojekten wie etwa beim Bau der U-Bahnlinie "Green Line" in Doha, der Hauptstadt von Katar, bewiesen, dass das Unternehmen komplexe Aufgaben in der versprochenen Zeit und Qualität - und im Budget - meistere. "Das kam uns bei der Vergabe des Brenner-Basistunnels sicherlich zugute", so Strauss.


Know-how im Tunnelbau
Das Baulos "Pfons Brenner" ist das größte auf österreichischem Gebiet. "Das europäische Jahrhundertprojekt befindet sich damit in der Hauptbauphase", hatte das Management des Auftraggebers Brenner-Basistunnel-Gesellschaft (BBT SE) Ende März bei der Bekanntgabe des Zuschlags erklärt. Demnach seien nun mehr als 80 Prozent der Bauarbeiten beim Brenner-Basistunnel vergeben.

Partner des Porr-Konzerns sind die beiden italienischen Unternehmen Itinera und Societa Italiana per Condotte d’Acqua. Der Bauabschnitt umfasst laut Porr die Errichtung von zwei Haupttunnelröhren zwischen Pfons und Brenner, rund neun Kilometer Erkundungsstollen sowie die Nothalte- und Überleitstelle bei St. Jodok. Porr verfügt nach eigenen Angaben über Erfahrung von mehr als 600 Kilometern Tunnelvortrieb und hat für den Brenner-Basistunnel bereits mehrere Erkundungs- und Zugangstunnel gebaut.




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Dokument erstellt am 2018-04-12 16:36:12



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