Wien. Die staatliche Abbaueinheit Heta, die aus der Kärntner Pleitebank Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist, kommt mit dem Portfolioabbau schneller und besser voran als geplant. Seit Beginn des Abbaus Anfang 2015 hätten Gewinne von 2,7 Milliarden Euro erzielt werden können, gab Vorstandssprecher Alexander Tscherteu am Freitag bekannt. "Aktuell gehen wir davon aus, dass wir insgesamt rund drei Milliarden Euro mehr an die Gläubiger der Heta zurückführen werden können als ursprünglich angenommen."

Zuletzt hielt die Heta noch 83 Beteiligungen. Die sollen bis Ende 2020 zum Großteil verwertet sein. Die Bilanzsumme (exklusive Cash) reduzierte sich 2017 um 2,2 Milliarden auf 1,5 Milliarden Euro.