Wien. (kle) Bauleistung, Auftragsbestand und Betriebsergebnis sind bei der Strabag, Österreichs größtem Baukonzern, 2017 auf neue Rekordwerte geklettert. Den Aktionären soll deshalb eine deutlich höhere Dividende gezahlt werden. Wie die Strabag am Freitag ankündigte, sei geplant, für das abgelaufene Jahr pro Aktie 1,30 (nach 0,95) Euro auszuschütten. Dies ist nach ihren Angaben die bisher höchste Dividende seit dem Börsengang im Herbst 2007.

Bei der Bauleistung legte das Unternehmen 2017 um acht Prozent auf 14,62 Milliarden Euro zu. Vor allem dank großer Order im Verkehrswegebau in Ungarn und Polen sowie für Hoch- und Ingenieurbauprojekte in Deutschland und Asien stieg der Auftragsbestand um zwölf Prozent auf 16,59 Milliarden Euro an. Operativ - vor Zinsen und Steuern - verdiente die Strabag mit 448,4 Millionen Euro um sechs Prozent mehr als im Jahr davor. Weltweit beschäftigte der Konzern 2017 gut 72.900 Mitarbeiter (plus ein Prozent).

Birtel als Vorstandschef bestätigt

Wie die Strabag weiter mitteilte, hat der Aufsichtsrat Vorstandschef Thomas Birtel für die Periode 2019 bis 2022 in dessen Funktion bestätigt. Birtel (63) ist seit Jänner 2006 im Strabag-Vorstand und seit Juni 2013 Vorsitzender.