• vom 14.05.2018, 22:35 Uhr

Österreich


Dieselskandal

Anmeldefrist für VW-Sammelklagen endet am Sonntag




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    Wien. Jene Verbraucher, die wegen des Dieselskandals mit einer Sammelklage gegen Volkswagen (VW) vorgehen wollen, können sich noch bis Sonntag, 20. Mai, auf www.verbraucherrecht.at gegen Zahlung eines Organisationskostenbeitrages anmelden. Daran erinnert der Verein für Konsumenteninformation (VKI). In den Sammelklagen sollen Wertminderung und Folgeschäden geltend gemacht werden.

    Der VKI hat im Auftrag des Sozialministeriums und der Arbeitskammer eine Sammelklage-Aktion für geschädigte Verbraucher gestartet. Mitte September 2015 hatte der VW-Konzern eingestanden, Dieselmotoren der Marken VW, Audi, Seat und Skoda mithilfe einer unzulässigen Motorsteuerungssoftware manipuliert zu haben, um den Stickstoffausstoß bei Abgastests zu senken.


    Ansprüche verjähren bald
    Betroffene müssten jetzt tätig werden, um ihre Ansprüche gegen VW durchzusetzen, so der VKI. Zumal Geschädigte Gefahr laufen, dass ihre Ansprüche per 18. September 2018 verjähren. Mit der Teilnahme an der Sammelklage-Aktion könne die Verjährung vermieden werden. Der VKI hat gemeinsam mit den beiden Anwaltskanzleien Brauneis Klauser Prändl und Poduschka ein Sammelklagenkonzept entwickelt. Dabei werden die einzelnen Ansprüche gebündelt und österreichweit bei Gerichten eingebracht. Die Finanzierung und das Prozesskostenrisiko übernimmt die "Roland ProzessFinanz AG" aus Köln.




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    Dokument erstellt am 2018-05-14 16:51:48


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