• vom 15.05.2018, 16:43 Uhr

Österreich


Banken

RBI legt im ersten Quartal Gewinnsprung hin




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    Wien. (kle) Mit dem Aktienkurs der Raiffeisen Bank International (RBI) ging es am Dienstag an der Wiener Börse steil nach oben. Im Handelsverlauf legte der Titel um bis zu 6,6 Prozent auf 30,70 Euro zu. Grund dafür waren gute Quartalszahlen. Im ersten Viertel des Jahres verdiente die RBI, die in Osteuropa breit aufgestellt ist, unterm Strich mit 399 Millionen Euro um 81,4 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Profitiert hat das Wiener Geldinstitut vom Wirtschaftswachstum in vielen Ländern Osteuropas und von einem Rückgang der notleidenden Kredite.

    "Wir sind gut in das Jahr gestartet. Wir konnten unser operatives Ergebnis steigern und Kreditrisikovorsorgen auflösen", wird Bankchef Johann Strobl in einer Presseinformation der RBI zitiert. Wobei allein der Sondereffekt aus der Auflösung von Risikovorsorgen den Nettogewinn um 83 Millionen Euro aufgefettet hat. Im Vergleich zum Ultimo 2017 sank der Anteil der faulen Kredite am Gesamtkreditbestand, die sogenannte NPL-Quote, um weitere 0,3 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent.


    Bank forciert Digitalisierung
    Neben Österreich ist die RBI in 14 Ländern Osteuropas tätig. Zuletzt hatte die Bank mehr als 50.000 Mitarbeiter, 2423 Filialen und eigenen Angaben zufolge 16,6 Millionen Kunden. Der größte Ertragsbringer ist Russland. Mit Blick auf die jüngst verschärften US-Sanktionen rechnet die RBI dort weiterhin nur mit minimalen Auswirkungen auf ihr Geschäft. Betroffen seien lediglich 0,1 Prozent der Konzernbilanzsumme - also etwa 135 Millionen von 135 Milliarden Euro, wie die Bank am Dienstag bekräftigte.

    Für das Gesamtjahr ist man in der RBI zuversichtlich. Strobl: "Wir werden unsere digitalen Projekte vorantreiben und die Effizienz der RBI weiter verbessern."




    Schlagwörter

    Banken, Raiffeisen, RBI, Quartal

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    Dokument erstellt am 2018-05-15 16:48:50


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