Wien. Die Porsche Holding mit Sitz in Salzburg war 2017 erneut das umsatzstärkste Unternehmen in Österreich: Das zum VW-Konzern gehörende Autohandelshaus hat einen Umsatz von 22,4 Milliarden Euro erzielt, um 6,2 Prozent mehr als 2016, geht aus dem aktuellen "Top-500-Ranking" des Wirtschaftsmagazins "trend" hervor. An zweiter Stelle lag wieder der Öl- und Gaskonzern OMV mit 20,2 Milliarden Euro (plus 5 Prozent). Rang drei belegte der Baukonzern Strabag mit 14,6 Milliarden Euro (plus 8,4 Prozent).

Rewe und Voestalpine
unter den Top-5

Auf dem vierten Platz lag die Billa-Mutter Rewe International AG mit 13,35 Milliarden Euro. Auf Platz fünf rangierte die Voestalpine mit 12,9 Milliarden Euro, die mit einem Plus von 14,2 Prozent den größten Umsatzanstieg gegenüber dem Jahr davor verzeichnete. Auf Platz sechs fand sich Spar Österreich mit 10,2 Milliarden Euro. Unter den Top-10 rangierten auch der deutsche Autozulieferer Benteler International mit Sitz in Salzburg (7,9 Milliarden Euro), der Kunststoffhersteller Borealis (7,6 Milliarden Euro), die BMW Group in Österreich (7,11 Milliarden Euro) und der Papierkonzern Mondi (7,096 Milliarden Euro). Red Bull lag mit 6,3 Milliarden Euro auf Rang elf, Andritz mit 5,9 Milliarden Euro an der zwölften Stelle.

Mitarbeiterzahl
um gut acht Prozent höher

Insgesamt stiegen die Gesamterlöse der 500 im "trend" gereihten Unternehmen 2017 im Vergleich zum Jahr davor um 8,3 Prozent auf 459 Milliarden Euro. Nur 15 der im Ranking gelisteten Firmen verzeichneten Umsatzeinbußen - im Durchschnitt um etwas mehr als 5 Prozent.

Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich in Summe um 8,1 Prozent. Das personalstärkste Unternehmen unter den Top-10 war im vergangenen Jahr Rewe International (unter anderen Billa, Merkur, Penny, Bipa, Adeg) mit rund 82.700 Beschäftigten, gefolgt von der Strabag mit 72.900 und Spar mit 67.900 Mitarbeitern.