• vom 31.07.2018, 07:40 Uhr

Österreich

Update: 31.07.2018, 07:59 Uhr

Luftfahrt

AUA im Halbjahr ausgeglichen




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Von WZ Online, APA

  • Der Gewinn 2018 wird unter jenem von 2017 erwartet.

Die AUA hatte Ende Juni 7.118 Mitarbeiter nach 6.713 ein Jahr zuvor. DerAnstieg um 405 Personen kam vor allem in Cockpit und Kabine zustande.

Die AUA hatte Ende Juni 7.118 Mitarbeiter nach 6.713 ein Jahr zuvor. DerAnstieg um 405 Personen kam vor allem in Cockpit und Kabine zustande.© APAweb, Robert Jäger Die AUA hatte Ende Juni 7.118 Mitarbeiter nach 6.713 ein Jahr zuvor. DerAnstieg um 405 Personen kam vor allem in Cockpit und Kabine zustande.© APAweb, Robert Jäger

Schwechat. Teurerer Treibstoff und Kosten durch Schlechtwetter, Luftraumbeschränkungen und Betriebsversammlungen im März haben den Gewinn der Lufthansa-Tochter AUA im ersten Halbjahr 2018 schrumpfen lassen. Für das gesamte Jahr 2018 erwartet Finanzchef Wolfgang Jani nun ein "deutlich positives" Ergebnis, das aber unter dem Vorjahr (94 Millionen Euro angepasstes EBIT) liegen dürfte.

Wie üblich brachte das erste Quartal einen Verlust, der im zweiten Quartal mehr oder weniger wettgemacht wurde, teilte die AUA am Dienstag mit. Im Halbjahr lag das Betriebsergebnis (EBIT) mit einer Million Euro gerade noch im schwarzen Bereich, in der Vorjahresperiode hatte es einen Überschuss von 8 Mio. Euro gegeben. Das für die AUA im Mittelpunkt stehende angepasste Betriebsergebnis (Adjusted EBIT/ohne Bewertungsgewinne aus Flugzeugverkäufen ) war mit drei Mio. Euro im Minus, nach einem Plus von 3 Mio. Euro in der Vorjahresperiode.

Der Umsatz der AUA belief sich nach Anwendung neuer Rechnungslegungsvorschriften (IFRS 15) auf 1,008 Mrd. Euro. Im Vorjahr hatte der Umsatz 1,09 Mrd. Euro betragen, bei vergleichbarer Berechnungsmethode hätte es aber einen Anstieg des Umsatzes gegeben, heißt es in der AUA-Mitteilung.

Die AUA hatte Ende Juni 7.118 Mitarbeiter nach 6.713 ein Jahr zuvor. Der Anstieg um 405 Personen kam vor allem in Cockpit und Kabine zustande. Die AUA hat mit unverändert 85 operativ eingesetzten Maschinen 6,4 Millionen Passagiere befördert, um 570.000 (10 Prozent) mehr als im ersten Halbjahr 2017. Die Auslastung stieg um 2,3 Prozentpunkte auf 75,8 Prozent.

Flugausfälle und Ausbau von Eurowings belasten Lufthansa-Ergebnis
Die Kosten für den Ausbau der Billigflugtochter Eurowings und viele Störungen im Luftverkehr haben die Lufthansa im zweiten Quartal belastet. Das um Sondereffekte bereinigte Vorsteuerergebnis (EBIT) sank von April bis Juni gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,4 Prozent auf 982 Millionen Euro, wie die AUA-Mutter Lufthansa am Dienstag mitteilte.

Zudem seien die Treibstoffkosten gestiegen. Bei den anderen Airlines der Gruppe - also bei Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines - sei das Ergebnis dennoch dank Kostensenkungen und starkem Wachstum um 26 Prozent gestiegen. "Ohne die Belastungen bei Eurowings, die wir in Kauf nehmen, um unsere Marktposition in Europa weiter zu stärken, wäre unser Ergebnis damit gestiegen", erklärte Finanzchef Ulrik Svensson.

Die Lufthansa schnitt damit besser ab, als von Reuters befragte Analysten erwartet hatten: Die Prognose lag im Durchschnitt bei einem Rückgang des bereinigten EBIT um 7,4 Prozent auf 942 Mio. Euro. Die Kosten für die Integration eines großen Teils der pleitegegangenen Air Berlin bei Eurowings beliefen sich der Lufthansa zufolge im ersten Halbjahr auf 120 Millionen Euro. Im dritten Quartal soll die Verschmelzung abgeschlossen werden, mit dann noch einmal Kosten von rund 50 Mio. Euro.





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Luftfahrt, AUA

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-07-31 07:41:46
Letzte Änderung am 2018-07-31 07:59:03


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