Porr hat damit mittlerweile den fünften Auftrag eingeheimst, der Gesamtwert dieser fünf Projekte beläuft sich auf rund 285 Millionen Euro. - © Wiener Zeitung/mozie
Porr hat damit mittlerweile den fünften Auftrag eingeheimst, der Gesamtwert dieser fünf Projekte beläuft sich auf rund 285 Millionen Euro. - © Wiener Zeitung/mozie

Wien. Der börsennotierte Baukonzern Porr hat einen weiteren Großauftrag in Polen in der Tasche: Um rund 116 Mio. Euro wird die Porr bis Ende Juli 2021 eine Eisenbahnstrecke zwischen Auschwitz und Czechowitz-Dzieditz modernisieren. Dabei handelt es sich um den bisher größten Bahnbauauftrag für das Unternehmen in Polen, teilte die Porr am Montag mit.

Der Auftrag umfasst ein "Komplettpaket" für einen 21 Kilometer langen Streckenabschnitt im Süden des Landes, der sowohl für den Personen- als auch den Güterverkehr sehr wichtig sei. Die Strecke, die zur Eisenbahnlinie Nr. 93 Trzebinia-Zebrzydowice gehört, wird "insbesondere für den Steinkohletransport aus den oberschlesischen Bergwerken und den Warentransit durch die Tschechische Republik nach Südeuropa genutzt", so die Porr.

Auftraggeber ist einmal mehr die polnische Schieneninfrastrukturgesellschaft PKP PLK S.A., die zu den Staatsbahnen gehört. Die Porr hat damit mittlerweile den fünften Auftrag eingeheimst, der Gesamtwert dieser fünf Projekte beläuft sich auf rund 285 Millionen Euro.