• vom 05.09.2018, 17:38 Uhr

Österreich


Staatsbeteiligungen

Für Chefposten bei Staatsholding werden zwei Kandidatinnen kolportiert









  • Kurz-Beraterin Mei-Pochtler und ÖVP-Vizechefin Glatz-Kremsner sollen im Rennen sein.

Bettina Glatz-Kremsner ist auch im Casinos-Vorstand.

Bettina Glatz-Kremsner ist auch im Casinos-Vorstand.© apa/Punz Bettina Glatz-Kremsner ist auch im Casinos-Vorstand.© apa/Punz

Wien. (kle) Künftig soll die Führung der staatlichen Beteiligungsholding Öbib (vormals ÖIAG) wieder in weiblichen Händen liegen. Eine Frau soll Chefin werden, berichtet die Zeitung "Österreich" in ihrer Mittwochausgabe. Das Blatt kolportiert zwei Kandidatinnen: Bettina Glatz-Kremsner (55), Vorstandsdirektorin der Casinos Austria und Vizechefin der Volkspartei, sowie Antonella Mei-Pochtler (60), Unternehmensberaterin und Beraterin von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Seit dem Abgang von Martha Oberndorfer als Öbib-Chefin Anfang Juni führt die Staatsholding interimistisch der bisherige Vizechef Walter Jöstl.

Rückumwandlung in AG
Zum Öbib-Beteiligungsportfolio gehören vor allem der Öl- und Gaskonzern OMV, die Telekom Austria, die Post AG und die Casinos Austria. Wie berichtet, soll die Staatsholding, von einer GmbH, einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, wieder in eine AG, eine Aktiengesellschaft, umgewandelt werden. Das Thema Öbib soll demnächst auf der Agenda des Ministerrats stehen. Dem Vernehmen nach will Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) in der Öbib auch einen Staatsfonds ansiedeln, der etwa in Start-up-Firmen investieren würde.

Antonella Mei-Pochtler berät den Bundeskanzler.

Antonella Mei-Pochtler berät den Bundeskanzler.© WZ/Newald Antonella Mei-Pochtler berät den Bundeskanzler.© WZ/Newald






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Dokument erstellt am 2018-09-05 17:48:15


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