• vom 05.09.2018, 17:38 Uhr

Österreich


Luftfahrt

AUA-Vorstand hält 200 Millionen Euro Gewinn für möglich




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  • Höheres mittelfristiges Ergebnisziel für Lufthansa-Tochter - 40 zusätzliche Flüge pro Woche im Winterflugplan 2018/19.

Der Winterflugplan der AUA sieht mehr Europaflüge vor. - © apa/Jäger

Der Winterflugplan der AUA sieht mehr Europaflüge vor. © apa/Jäger

Wien/Schwechat. (kle/apa) Trotz höherer Treibstoffkosten sowie eines neuen Kollektivvertrags für Piloten und Flugbegleiter soll die AUA in spätestens drei Jahren einen Betriebsgewinn von 150 Millionen Euro einfliegen. 2017 belief er sich auf 101 Millionen Euro. AUA-Vertriebsvorstand Andreas Otto geht sogar von mehr aus. Dem Luftfahrtportal "Austrian Aviation Net" sagte er: "Die 150 Millionen Euro haben wir trotz dieser Gegenläufer klar im Blick. Ich bin aber auch dafür, über diesen Betrag hinaus zu schauen, und denke schon, dass wir eines Tages auf die 200 Millionen Euro zusteuern können - und müssen."

Kritisch sieht der Airline-Manager die neue Konkurrenz durch Billigflieger wie Laudamotion, Level oder Wizzair am Flughafen Wien-Schwechat: "Wenn alle diese Fluglinien wahr machen, was sie ankündigen, dann verträgt das der Markt Österreich meiner Meinung nach nicht. Dann entstehen hier Preisschlachten und Blutbäder."


Otto befürchtet, dass Dinge, die aufgebaut werden, auch schnell wieder zusammenfallen könnten - einschließlich der geschaffenen Arbeitsplätze.

Auf Strecken, die die Lufthansa-Tochter AUA auch bedient, spüre man den Preisdruck der Low-Cost-Carrier. "Allerdings nicht so sehr, dass ich schlaflose Nächte bekomme", so Otto. Aus Konzernsicht betreffe das eher Verbindungen, die einen starken Fokus auf Touristik haben.

Spekulationen, dass sich die Lufthansa-Billigtochter Eurowings auf dem Rückzug aus Wien befinde, zerstreut Otto: "Wien bleibt für Eurowings auch weiterhin ein wichtiger Standort." Für viel mehr AUA-eigene Langstreckenflugzeuge als derzeit gebe es aus heutiger Sicht kein Potenzial, so Otto. Ob von Eurowings bediente Interkontinentalziele ab Wien sinnvoll wären, müsse man sich ansehen. Konkrete Pläne gebe es aber derzeit nicht.

Kapstadt neu im Programm
In der kommenden Wintersaison wird die AUA über 40 zusätzliche Flüge pro Woche zu 14 Destinationen in Europa anbieten - darunter etwa in Städte wie Berlin, Hamburg, Kopenhagen, Kiew, Athen oder Krakau. Neben den Europaflügen werden auch die Verbindungen nach Nordamerika und Tel Aviv erhöht, teilte die Airline am Mittwoch mit. Ab 27. Oktober fliegt die AUA zwei Mal pro Woche von Wien nach Kapstadt (Südafrika).

Einige Langstreckenverbindungen werden im Herbst jedoch aus dem Flugplan genommen - darunter nach Havanna, Hongkong und Sri Lanka. Miami wird zumindest über den Winter aus dem Plan genommen. Im Inland wird die Verbindung Wien-Linz gestrichen. Schon ab Mitte September werden die AUA-Verbindungen in die iranischen Städte Isfahan und Shiraz eingestellt.




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Dokument erstellt am 2018-09-05 17:48:19


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