• vom 12.09.2018, 16:40 Uhr

Österreich


Industrie

Kleine Teilerfolge für Voest im Kampf gegen US-Strafzölle




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    Wien/Linz. (kle/reu) Der Linzer Stahltechnologiekonzern Voestalpine kommt im Kampf gegen die von den USA verfügten Strafzölle nur mühsam voran. Das Unternehmen habe inzwischen auf die rund 3500 in den USA gestellten Anträge auf Ausnahmegenehmigungen 140 Rückmeldungen erhalten, wie Konzernchef Wolfgang Eder berichtet. "60 sind in unserem Sinne ausgegangen und 80 gegen uns."

    Es handle sich allerdings um kleinere Aufträge. "Die wirklich großen Aufträge waren noch nicht dabei", so Eder. Das Ergebnis zeige aber, dass es sich lohne zu kämpfen. Die USA erheben seit Juni auf Stahlimporte aus der EU Strafzölle von 25 Prozent. Laut Eder sind die Belastungen bei der Voestalpine bisher überschaubar, sie lägen im einstelligen Millionen-Euro-Bereich.


    "Railway Systems"
    Indes stellt der Konzern seine Geschäftssparte "Metal Engineering" organisatorisch neu auf. Demnach werden die Aktivitäten der Bereiche Schienen, Weichen, Befestigungen, Bahnschwellen und digitale Überwachungssysteme unter dem gemeinsamen Dach "Railway Systems" gebündelt. Divisionschef bleibt Franz Kainersdorfer.

    Im Bereich Bahninfrastruktursysteme hat die Voestalpine rund 7000 Mitarbeiter an weltweit 70 Standorten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 (Ende März) entfiel auf das Bahngeschäft ein Umsatz von 1,4 Milliarden Euro. Der globale Trend zur Urbanisierung und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs lassen ein durchschnittliches Wachstum von annähernd drei Prozent pro Jahr erwarten, teilte die Voestalpine in einer Aussendung vom Mittwoch mit. Mittelfristig soll der Umsatz in dieser Konzernsparte auf zwei Milliarden Euro anziehen.




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    Dokument erstellt am 2018-09-12 16:51:09


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