• vom 24.05.2018, 21:31 Uhr

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A1 wird rot




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  • Die Telekom Austria setzt bei ihrem Markenauftritt neue Akzente.

Telekom-Chef Alejandro Plater. - © apa/Hochmuth

Telekom-Chef Alejandro Plater. © apa/Hochmuth

Wien. (ede) Unternehmen ändern ihren Markenauftritt von Zeit zu Zeit. Beim Sportartikelhersteller Nike etwa entschied man sich Mitte der 1990er Jahre, den Schriftzug wegzulassen und die berühmte geschwungene Linie, den "Swoosh", allein als Firmenlogo zu verwenden. Die teilstaatliche Telekom Austria hat mit "A1" eine unverwechselbare Marke kreiert, deren Bekanntheitsgrad in Österreich bei 98 Prozent liegt. Jetzt setzt das Unternehmen frische Akzente: Das Konzern-Logo wird rot, der beigestellte Einser dreidimensional.

Ein-Marken-Strategie
soll Profil schärfen

A1 Österreich CEO und CTO Marcus Grausam sprach am Donnerstag in einem Pressegespräch von einem "Refresh", bei dem eine gewisse Flexibilität beibehalten werde. Das Logo kann individuell an Produkte angepasst werden und wird wie angekündigt auch bei den Auslandstöchtern implementiert. Die Ein-Marken-Strategie soll das Profil der A1 Telekom Austria Group schärfen, sagte CEO und COO Alejandro Plater. Zunächst hat die Telekom Austria ihre bulgarische Tochtergesellschaft Mtel Bulgaria einem Rebranding auf A1 Bulgarien unterzogen, was laut Plater von den Mitarbeitern und den Kunden sehr positiv aufgenommen wurde. Weitere Töchter gibt es in Kroatien (Vipnet), Weißrussland (velcom), Serbien (Vip mobile) und Mazedonien (one.Vip). Die slowenische Tochter Si-Mobil war bereits im Vorjahr auf A1 umfirmiert worden. 2019 sollen alle Konzernmarken auf A1 umgestellt sein. Pro Land fallen für den neuen Markenauftritt rund vier bis fünf Millionen Euro an Kosten an. Die Abschreibung der alten Marken hat das Ergebnis der Telekom Austria 2017 mit 123,2 Millionen Euro belastet. Wie Plater unlängst vor Journalisten sagte, könne die Telekom, an der der Staat 28,4 Prozent hält, für die weitere Expansion ohne Kapitalerhöhung rund eine Milliarde Euro ausgeben. 20,58 Prozent der Telekom-Anteile entfallen auf Streubesitz inklusive Mitarbeiteranteile und eigene Aktien, die Mehrheit gehört dem mexikanischen Telekom-Konzern America Movil, hinter dem der Milliardär Carlos Slim steht.


Im April wurde T-Systems-Geschäftsführer Thomas Arnoldner von den Hauptaktionären als neuer CEO nominiert. Er wird sein Amt voraussichtlich am 1. September 2018 antreten. Der gebürtige Argentinier Plater soll dann in einem Dreiervorstand als COO für den operativen Betrieb zuständig sein. Siegfried Mayrhofer bleibt Finanzvorstand.




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Dokument erstellt am 2018-05-24 16:27:59


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