• vom 15.08.2018, 07:31 Uhr

Unternehmen


Bankensektor

Bawag sieht sich nach Zukäufen um




  • Artikel
  • Kommentare (2)
  • Lesenswert (0)
  • Drucken





  • Nettogewinn im Halbjahr mit 202,7 Millionen Euro geringfügig gestiegen.

Wien. (kle/apa) Die börsennotierte Bawag hat im ersten Halbjahr gut verdient. Wie es am Dienstag hieß, sei die Bank auf der Suche nach Zukäufen. Es gebe eine Reihe möglicher Objekte, sondiert werde vor allem in den deutschsprachigen Ländern, sagte Vorstandschef Anas Abuzaakouk. Gut laufe auch die Trennung von der Post.

Noch hat die Bawag Finanzberater in 111 Post-Filialen stationiert, bis Ende 2019 würden diese abgezogen. Im Gegenzug baut das Finanzinstitut bis zu 26 zusätzliche eigene Filialen in Österreich auf, für 12 davon gebe es bereits Verträge - wo, will Abuzaakouk aber nicht verraten. Im zweiten Halbjahr soll die erste neue Filiale vorgestellt werden. Künftig soll es bis zu 100 Bawag-Filialen geben.


Südwestbank wird umgebaut
Bei der Integration der 2017 übernommenen deutschen Südwestbank sieht sich die Bawag gut vorankommen. Geplant ist, die Zahl der Südwestbank-Filialen von 28 auf 16 zurückzufahren. Indes soll der Personalstand, der sich per Ende 2017 auf 540 Mitarbeiter belief, heuer um 30 Prozent und im kommenden Jahr nochmals um 15 Prozent gesenkt werden. Das Geschäft in Deutschland wird digital über Produkte der Bawag-Tochter Easybank erweitert.

Im ersten Halbjahr hat die Bawag-Gruppe den Vorsteuergewinn gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 269 Millionen Euro gesteigert. Der Nettogewinn stieg um 0,6 Prozent auf 202,7 Millionen Euro.




Schlagwörter

Bankensektor, Bawag

2 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-08-14 15:59:30


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. "Wir sind in der Realität angekommen"
  2. Österreichs Spitzenmanager verdienen zu viel
  3. Je größer, desto regeltreuer
  4. Der Druck auf China steigt
  5. Inflation auf 2,2 Prozent gestiegen
Meistkommentiert
  1. "Wir haben keinen Planeten B"
  2. Welches Lohnplus gerechtfertigt ist
  3. Blutige Geschäfte
  4. Gewerkschaft erhöht Gangart
  5. Österreichs Spitzenmanager verdienen zu viel

Werbung




Firmenmonitor







Werbung