Im vergangenen Jahr ist in Österreich mit rund 71.200 Wohnungen so viel gebaut worden wie seit Beginn der 1980er Jahre nicht mehr. Auch im Vergleich zu den beiden Jahren davor wurden jeweils um 5 Prozent oder rund 3.200 Wohnungen mehr errichtet, wie Daten der Statistik Austria zeigen. Der mehrgeschoßige Wohnbau dominierte die Bautätigkeit, 58 Prozent aller Fertigstellungen fielen in diese Kategorie. Der Wohnungsbestand dürfte mit Jahresende 4,95 Millionen erreicht haben.


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Laut Statistik Austria entfielen die meisten Einheiten dabei auf Wien (22 Prozent), gefolgt von Niederösterreich (19 Prozent), Oberösterreich (16 Prozent), der Steiermark (14 Prozent) und Tirol (9 Prozent). In Kärnten befanden sich knapp 7 Prozent der Wohnungen, Salzburg erreichte 6 und Vorarlberg 4 Prozent. Die wenigsten Wohneinheiten entfielen mit 3 Prozent im Burgenland.

Die meisten Wohnungen wurden 2021 mit 16.528 in Wien errichtet, wobei hier die durch An-, Auf-, Umbautätigkeit an bestehenden Gebäuden geschaffenen Einheiten nicht in den Daten enthalten sind. Dahinter folgte Oberösterreich mit 13.267 Einheiten, Niederösterreich (11.863), die Steiermark (10.986), Tirol (6.857), Salzburg (3.711), Vorarlberg (2.982), Kärnten (2.888) und das Burgenland (2.081).
Gemessen an der Bevölkerungszahl wurden im Vorjahr österreichweit 7,9 Wohnungen pro 1.000 Einwohner errichtet (ohne Wiener An-, Auf-, Umbautätigkeit). Laut Statistik Austria verzeichnete dabei Tirol mit 9,0 die höchste Fertigungsrate, gefolgt von Oberösterreich und der Steiermark mit jeweils 8,8. (kle/ag.)


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