Bereits mehr als drei Viertel der neuzugelassenen Autos in Norwegen fahren nur mit Strom. Damit ist Norwegen Europas Spitzenreiter bei E-Pkw, wie eine aktuelle Analyse des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) zeigt. In der EU hat Schweden den höchsten E-Pkw-Anteil bei den Neuwagen mit 28 Prozent.

"Nordeuropa hat bei der Energiewende bei den Pkw die Nase vorne", fasst VCÖ-Expertin Lina Mosshammer die aktuelle Analyse auf Basis von Daten der EU-Kommission zusammen. Mit fast 78 Prozent hat Norwegen den mit Abstand höchsten Anteil von Elektro-Autos an den Pkw-Neuzulassungen, an zweiter Stelle liegt heuer Island mit fast 34 Prozent. Den dritten Platz erreicht mit 28 Prozent der EU-Spitzenreiter Schweden und damit ein weiteres nordeuropäisches Land. In der EU folgen die Niederlande mit rund 20 Prozent und Dänemark mit fast 18 Prozent. Österreich kommt mit fast 15 Prozent europaweit an neunter Stelle, innerhalb der EU ist dies der sechste Rang – vor Deutschland, Irland und Frankreich. Im EU-Durchschnitt sind heuer 10,5 Prozent der Neuwagen Elektro-Pkw. Den niedrigsten E-Pkw-Anteil haben Zypern, Slowakei und Malta mit weniger als 2 Prozent.


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Norwegen hatte im Jahr 2016 den E-Pkw Anteil an Neuzulassungen, den Österreich heuer hat. "Norwegen zeigt vor, wie schnell der Anteil der Verbrenner-Pkw stark reduziert werden kann. Norwegen ist heute seinem Ziel, im Jahr 2025 keine Neuwagen mehr mit Verbrennungsmotor zuzulassen, schon sehr nahe. Österreich und die EU sind gut beraten, aus den Erfahrungen von Norwegen zu lernen", so Mosshammer. (kle)


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