Die Dienste der jungen Leute sollen dann vor allem kleineren Betrieben oder Einrichtungen, die sich keinen eigenen Systemadministrator leisten können, angeboten werden. Das Land Steiermark unterstützt das Projekt "work und vision" mit rund 5 Mill. Schilling.

Wartung und Service, schnelle Hilfe bei Notfällen, Schulung und Training der Mitarbeiter sowie Beratung und Planung von EDV-Neukäufen - das alles sollen die künftigen EDV-Betriebsorganisatoren, die in Graz ausgebildet werden, ihren künftigen Auftraggebern auf Werkvertragsbasis anbieten können. Getragen wird die Ausbildung der arbeitslosen Jugendlichen von 17 bis 25 Jahren vom Verein "Pro mente Steiermark".

"Durch die Vielzahl an Angeboten seitens der Hersteller benötigt der User ein immer größeres Know-how, um sich die neuen Technologien aneignen zu können", so Projektleiter Hans Ringl. Während Großbetriebe meist einen Systemadministrator haben, könnten sich kleinere Betriebe und Non-Profit-Organisationen diesen "Luxus" nicht leisten. Für junge Leute, die befähigt sind, spezielle Servicepakete anzubieten, biete sich hier die Chance auf ein neues Arbeitsfeld.

Seit drei Monaten werden die ersten 18 Teilnehmer in engem Kontakt mit steirischen Wirtschaftsunternehmen in die Administration von Netzwerken eingeführt, im Software-Management ausgebildet und erlernen die Herstellung von Hardware-Komponenten. Zugleich erfahren sie an Ort und Stelle, welche Quallifikationen ein künftiger EDV-Betriebsorganisator mitbringen muss.

Die Ausbildung ziele darauf ab, die Jugendlichen flexibel im gesamten EDV-Bereich einsetzen zu können, erklärte Andrea Zeitlinger von "Pro mente Steiermark".

Informationen: "Work & Vision", Casallgasse 3, 8020 Graz, Tel.: 0 31 6/42 69 11