Wien  - Der aus Österreich stammende Physiker und Investor Hermann Hauser ist zum stellvertretenden Vorsitzenden des Beirats des Europäischen Innovationsrats (European Innovation Council, EIC) bestellt worden. Er ist einer von 22 Experten, die von der EU-Kommission in das Gremium berufen wurden. Der Beirat wird den EIC strategisch leiten und die Umsetzung der derzeit laufenden Pilotphase überwachen.

Als Vorsitzender des Gremiums fungiert der Generaldirektor der Science Foundation Ireland, Mark Ferguson. Die Europäische Kommission hat den EIC ins Leben gerufen, um Innovationen verstärkt auf den Markt zu bringen und global wettbewerbsfähig zu sein. In der derzeit laufenden Pilotphase wurden bereits mehr als 1.000 Projekte mit rund 700 Millionen Euro gefördert. In der jüngsten Antragsrunde für das KMU-Instrument werden nun 83 Unternehmen in ganz Europa mit 149 Millionen Euro unterstützt.

Unter den geförderten Firmen sind auch fünf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Österreich: Dabei handelt es sich um Eologix Sensor Technology GmbH und Schrott24 GmbH (beide Graz), die Secure Payment Technologies GmbH in Innsbruck, die Insort GmbH in Kirchberg an der Raab (Steiermark) und die Cubicure GmbH in Wien, teilte die Forschungsförderungsgesellschaft FFG mit. In dieser Förderschiene des EIC werden KMU mit radikalen neuen Ideen dabei unterstützt, ihre Produkte und Dienstleistungen mit disruptivem Potenzial auf den Markt zu bringen.

Hauser ist Eigentümer von Amadeus Capital, einem in Cambridge angesiedelten auf Innovation fokussierten Venture Capital Fonds. Er war maßgeblich an der Entwicklung des EIC beteiligt. Hauser ist auch Mitglied des österreichischen Rats für Forschung und Technolgieentwicklung.(apa)