China hat vergangene Woche zehn Forschern den "International Science and Technology Cooperation Award 2019" verliehen, die höchste wissenschaftliche Ehrung des Landes für ausländische Wissenschafter. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, wurde mit dem Bauingenieur und Ex-Präsidenten der Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Herbert Mang, erstmals ein Österreicher ausgezeichnet.

Die Auszeichnung würdige die Schlüsselrolle, die ausländische Forscher bei der wissenschaftlichen Entwicklung Chinas gespielt haben, sowie Chinas wachsende Bemühungen, seine wissenschaftlichen Partner zu diversifizieren, heißt es seitens des "National Office for the Science and Technology Awards". Von den zehn Preisträgern kommen drei aus den USA und jeweils einer aus Großbritannien, Russland, Finnland, Italien, Norwegen, Österreich und Pakistan.

Mang (78) war an der Technischen Universität (TU) Wien Professor für Elastizitäts- und Festigkeitslehre. Von 2003 bis 2006 amtierte er als Präsident der ÖAW. Er verwies laut Xinhua auf die rasante Aufholjagd Chinas im Bereich Wissenschaft und Technologie und die jahrzehntelange Zusammenarbeit zwischen China und Österreich im Bauwesen. "Ich bin optimistisch, dass die gegenseitige wissenschaftliche Wertschätzung chinesischer und österreichischer Forscher zu einer weiteren Intensivierung der gemeinsamen Forschungsaktivitäten zum Nutzen beider Länder und darüber hinaus führen wird", wird Mang zitiert. (apa)