Viele Menschen erleben in Zeiten von Covid-19 und  Ausgangsbeschränkungen eine völlig neue Lebenssituation. Berichten zufolge erleben viele auch eine völlig neue Schlaf- und Traumsituation. (Siehe dazu auch das Interview mit der Schlafforscherin Birgit Högl.) Die einen atmen auf und finden ihre eigenen Schlaf- und Traumrhythmen und -zeiten, die anderen quält diese Zeit und sie schlafen unregelmäßig und unterbrochen - und manche erwachen trotz langer Schlafdauer zermürbt und fühlen sich unproduktiv, vor allem aber isoliert. Träume werden als bizarr, mit vielen Menschen und/oder Bildern vom Virus bestückt geschildert.

Um diese Schlaf- und Traumbesonderheiten festhalten zu können, startet das Institut für Bewusstseins- und Traumforschung eine Online-Umfrage über Schlafen und Träumen in Zeiten von Covid-19 – und sucht Menschen, die sich daran beteiligen. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und anonym, bzw. unter einem Pseudonym.

Unter der Webadresse www.schlafcoaching.org findet man mehrere Fragebögen. Zur Umfrage dienen "Schlafanamnese" und "Dreamland". Beide sollen zwei Mal ausgefüllt werden. Einmal (quasi aus der Erinnerung) per 11. März 2020 (also vor der Krise, bzw. den Ausgangsbeschränkungen) und einmal zum aktuellen Ausfülldatum (möglich bis 15. Mai 2020).

Erste Auswertungsergebnisse werden wahrscheinlich Ende Juni 2020 vorliegen und je nach Möglichkeit und Wunsch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.