Lehre und Prüfungsbetrieb finden an der Universität Graz weiterhin digital statt. Für die Bediensteten soll die Arbeit jedoch mit 8. Juli wieder im vollen Umfang möglich sein. Der Parteienverkehr für Studierende wird mit 13. Juli wieder aufgenommen. Die Lernräume und Lesesäle bleiben aber weiterhin bis auf weiteres geschlossen.

Die Rückkehr der Beschäftigten werde "vorerst auf freiwilliger Basis" erfolgen, ab 1. Juli soll für sie dann wieder der verpflichtende Normalbetrieb starten, konkretisierte Rektor Martin Polaschek. Ausgenommen seien dann nur noch Risikogruppen und Personen mit besonderen Betreuungspflichten: Sie können ihren Dienst weiterhin im Homeoffice erledigen. Vor Ort werde auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen wie den Mindestabstand in den Büros besonderes Augenmerk gelegt werden. Interne Meetings und sonstige Besprechungen will man - wo möglich - online in Form von Videokonferenzen stattfinden lassen.

Seit 4. Mai ist der Entlehnschalter der Hauptbibliothek wieder geöffnet. In der letzten Mai-Woche wurde mit ersten Präsenzprüfungen in vier großen Hörsälen unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen gestartet. Als nächsten Schritt ist die Wiederaufnahme des Parteienverkehrs für die Studierende geplant: "Wir fassen hier den 13. Juli ins Auge, denn da beginnt die Einschreibung für das Wintersemester", erklärte der Rektor.  Geplant ist auch, dass die Fach- und Institutsbibliotheken "so bald wie möglich" wieder ihren Entlehnbetrieb aufnehmen sollen. Geschlossen bleiben aber bis auf Weiteres die Lesesäle und andere Lernräume. (apa)