Deutsche Atomphysiker haben nach eigenen Angaben eine Art Stoppuhr-Weltrekord aufgestellt. Den Forschern aus Frankfurt gelang zusammen mit Kollegen aus Berlin und Hamburg die kleinste jemals gemessene Zeitspanne zu bestimmen, wie die Frankfurter Goethe-Universität mitteilte. Die Zeitspanne ist unvorstellbar kurz und liegt im Bereich von sogenannten Zeptosekunden.

Eine Zeptosekunde ist demnach ein Billionstel einer Milliardstel Sekunde lang. Die Forscher maßen, wie lange ein Lichtteilchen braucht, um ein Wasserstoffmolekül zu durchqueren - etwa 247 Zeptosekunden. Dabei machten sich die Wissenschafter unter anderem Röntgenlicht zunutze. (apa/dpa)