Der Physiker Werner Gruber, "Science Busters"-Mitbegründer und Chef des Wiener Planetariums, ist der neue Forschungsbeauftragte des Burgenlandes. Gruber sei sehr motiviert, sprühe vor Ideen und werde Highlights setzen, stellte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) bei der Vorstellung des neuen Koordinators am Freitag in Eisenstadt fest.

Gruber zeigte sich über das Vertrauen für die Bestellung erfreut, räumte aber ein: "Es war nicht schwierig, wir haben nicht lang geredet." Ohne Corona-Pandemie hätte dies schon früher passieren sollen. Der Physiker will in den nächsten Wochen und Monaten "reden, reden, reden" und so herausfinden, was es braucht.

Forschung sei ein wesentlicher Faktor für den Industrie- und Wirtschaftsstandort, erklärte Doskozil. Ziel müsse es daher sein, die Forschungsquote zu erhöhen. Angesichts der Ausgangssituation sei aber klar, dass das Burgenland nicht das Forschungsland Nummer Eins werde. Es sollen daher Schwerpunkte gesetzt werden, um den Scheinwerfer auf das Land zu richten. (apa)