Wien. Mit dem EU-Förderprogramm Horizon 2020 sollen ab dem Jahr 2014 wieder mehr Mittel für Wissenschaft und Forschung zur Verfügung stehen. Einen wichtigen Schritt zur Umsetzung dieses Vorhabens hat am Dienstag die österreichische Bundesregierung im Ministerrat gesetzt und das Papier zur "Österreichischen Verhandlungsposition zu Horizon 2020", das nun der Europäischen Kommission vorgelegt wird, offiziell abgesegnet.

"Horizon 2020 verknüpft die heimische Wissenschafts-, Forschungs- und Innovationspolitik eng mit Europa und ist ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums", erklärte Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle dazu.

Ende November 2011 hatte die Europäische Kommission ihren Vorschlag für das Förderprogramm vorgelegt, das seither in allen EU-Ländern auf nationaler Ebene verhandelt wurde.

Gemeinsames Förderdach


Horizon 2020 ist in die drei Säulen "Wissenschaftsintelligenz", "Marktführerschaft" und "Gesellschaftliche Herausforderungen" gegliedert und fasst zum ersten Mal die gesamte Bandbreite von der Wissenschaft über die Technologie bis hin zur Innovation unter einem gemeinsamen Förderdach zusammen.

Kommende Woche sollen die Verhandlungen auf europäischer Ebene beginnen. Mit dem Abschluss ist bis Mitte des Jahres 2013 zu rechnen.