Wien. (gral) Von Bregenz bis Güssing gewähren am 27. April rund 1400 Forschungsinstitutionen und Unternehmen einen Blick hinter die Kulissen. Nur Tirol geht eigene Wege. Dort wird einen Tag später, am 28. April, zur vierten "Tiroler Nacht der Forschung, Bildung und Innovation" mit mehr als 150 Einzelprojekten geladen. "Die Erfahrung zeigt, dass eher der Samstag ein Familienabend ist", erklärt dazu die Universität Innsbruck.

Flug- und Fahrzeuge


In Oberösterreich lässt der Flugzeugzulieferer FACC in Ried in seine Hallen blicken. In Wels führen IT-Experten vor, wie Roboter im Ernstfall Leben retten können. Das Burgenland widmet sich vor allem den erneuerbaren Energien.

Größtenteils auf Graz konzentriert sich das Programm in der Steiermark. An der dortigen Universität kann man über Geräte staunen, mit denen Nobelpreisträger gearbeitet haben. Die Technische Universität Graz präsentiert, wie heutzutage Fahrzeuge entwickelt werden.

Salzburg widmet sich in erster Linie dem Thema Gesundheit. So kann man an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität miterleben, wie Ärzte kritische Situationen nach Unfällen und bei Operationen trainieren. Am Standort Salzburg Research hat man die Möglichkeit, Roboter zu steuern.

Die "RobotChallenge"


Auch Niederösterreich hat viel zu bieten: An der Fachhochschule St. Pölten erfährt man, was intelligente Kleidung leistet. Das Technologiezentrum Wieselburg steht im Zeichen der Energie und zeigt, wie man richtig heizt und Umweltbelastungen gering hält.

In Vorarlberg ist Dornbirn das Zentrum der Langen Nacht. An der Fachhochschule stellen etwa Mechatronik-Studenten ihre Beiträge zur heurigen internationalen "RobotChallenge" vor.

Wer Prototypen für Geräte mitentwickeln möchte, die später von der Industrie gebaut werden, ist an der Alpen-Adria Universität in Klagenfurt gut aufgehoben. Die Kärntner gehen auch der Frage nach, ob Denken eine Wissenschaft oder eine Kunst ist.