Wien. Am heutigen "Tag zur Unterstützung der Folteropfer" bittet das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte um Spenden für eine "Weltkarte der Folter". Damit Folter bekämpft werden könne, müsse man wissen, wo sie geschieht, so der Präsident der Ludwig Boltzmann-Gesellschaft, Josef Pröll. Im Rahmen eines Crowdfunding-Projekts sollen 50.000 Euro für den "Atlas of Torture" gesammelt werden.

Die Weltkarte soll eine Informations-Quelle sein, "vor der weder die interessierte Öffentlichkeit noch politische Verantwortungsträgern ihre Augen verschließen können", so Pröll. Auf der Online-Plattform sollen länder- und themenspezifische Hintergrundinformationen gesammelt, Informationen zu Organisationen und Aktivitäten gegen Folter und Misshandlung dokumentiert sowie Online-Kurse und Möglichkeiten zum Austausch und Kooperation bereitgestellt werden. Spenden werden bis 13. Juli gesammelt.


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