Sogenannte Stolpersteine sind im Straßenbild der meisten Städte vor allem Deutschlands und Österreichs präsent, aber auch in vielen Orten von  Ländern, die von den Nationalsozialisten besetzt waren. Mit den im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig.

Allerdings gibt es auch massive Kritik an den Stolpersteinen: Man könne versehentlich oder, schlimmer noch, mit voller Absicht auf sie draufsteigen und damit die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus unbewusst oder bewusst schänden.

Der Verein Respect & Remember Europe veranstaltet nun am Donnerstag, 5. Dezember, eine Diskussion zum Thema: "Was heißt an die Shoah erinnern? Kritik an den Stolpersteinen". (eb)