Grosseto. Eine prähistorische Fleischhauerei, in der Pferde, Hirsche, Steinböcke, Rhinozerosse und Auerochsen zerlegt wurden, haben Archäologen in einer toskanischen Grotte entdeckt. Vor etwa 170.000 Jahren haben Menschen des mittleren Paläolithikums dort mit sorgfältig gearbeitetem Steinwerkzeug offensichtlich die erlegte Beute zerteilt.

Spezialität Knochenmark  
Das schließen die Forscher aus den zahlreichen Knochensplittern und dem Arbeitsgerät, das sie in der Grotte von Montorsaio im Maremma-Gebiet bei Grosseto entdeckt haben. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, haben die Steinzeitmenschen wohl auch die Tierknochen aufgebrochen, um sich von dem Mark zu ernähren.