Die moderne, industrialisierte Welt ist ein komplexes System, ein weiteres Kapitel in der unendlichen Geschichte des Fortschritts. Und sie ist von einer Größenordnung, wie sie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte registriert wurde. Doch die steigende Vernetzbarkeit unserer Welt ermöglicht auch die sogenannten X-Events: darunter versteht man Katastrophen, die von Menschen verursacht wurden und die unvorhersehbare Auswirkungen auf die Überlebenschancen der Infrastrukturen unserer menschlichen Zivilisation haben.

Am Donnerstag, dem 6. Dezember, sprechen John L. Casti und Matthias Horx im Rahmen der Future-Lounge des Zukunftsinstituts über Möglichkeiten, sich auf das Unvorhersehbare vorzubereiten und Katastrophen zu Chancen zu machen


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"Wissenschaft der Robustheit"

Komplexitätsexperte und Mathematiker John L. Casti widmet sich in seinem Vortrag über die Möglichkeiten solcher Ereignisse. Er charakterisiert sie und versucht ihr jeweiliges Risiko zu messen. Außerdem geht der Wissenschafter der Frage nach, wie wir uns auf solche unvorhersehbaren Ereignisse vorbereiten können.

Ser Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx wiederum, kommentiert und ergänzt die Theorie der "X-Events" aus der Sicht der "Resilienz-Wissenschaft". Neue Erkenntnisse aus dieser "Wissenschaft der Robustheit" ermöglichen es uns, intelligentere, schock-absorbierende und an die globale Umwelt des 21. Jahrhunderts angepasste Systeme zu kreieren.

Information
Das Ende der Welt oder eine neue Renaissance? findet am Donnerstag, dem 6. Dezember 2012, ab 18:30 Uhr  in der Neutorgasse 4-8, 1010 Wien statt.
Anmeldung ausschließlich per E-mail an Mag. Martina Gleißenebner-Teskey