Im Juli und August hat es heuer auf Österreichs Flughafen nicht einmal halb so viele Abflüge und Landungen gegeben wie im Sommer 2019. Dabei war der Rückgang im Juli mit rund 61 Prozent höher als im August mit 51 Prozent. Das hat als positiven Nebeneffekt einen Rückgang der Treibhausgas-Emissionen des Flugverkehrs auf das Niveau von 1994 gebracht, schätzt der Verkehrsclub Österreich (VCÖ).

2019 habe der Flugverkehr noch fast drei Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen verursacht und damit einen Höchststand erreicht. Heuer dürften es weniger als 1,3 Millionen Tonnen werden.

Zugleich verweist der VCÖ darauf, dass diese Absenkung nicht nachhaltig ist. Das Reiseverhalten müsse in Zukunft deutlich klimaverträglicher sein als vor der Coronakrise, wenn die Treibhausgasziele dauerhaft erreicht werden sollen. Einmal mehr plädiert der VCÖ für mehr internationale Bahnverbindungen und gegen Steuerbegünstigungen für den Flugverkehr wie etwa die Steuerbefreiung von Kerosin (Flugbenzin). (apa)