Zwischen 1902 und 2009 hat das weltweite Abschmelzen von Gletschern einen Anstieg des Meeresspiegels um insgesamt elf Zentimeter verursacht, bis 2100 könnten es bis zu 22 Zentimeter sein. - © APAweb/Extreme Ice Survey, James Balog/AP/dapd
Zwischen 1902 und 2009 hat das weltweite Abschmelzen von Gletschern einen Anstieg des Meeresspiegels um insgesamt elf Zentimeter verursacht, bis 2100 könnten es bis zu 22 Zentimeter sein. - © APAweb/Extreme Ice Survey, James Balog/AP/dapd

Innsbruck. Zwischen 1902 und 2009 hat das weltweite Abschmelzen von Gletschern einen Anstieg des Meeresspiegels um insgesamt elf Zentimeter verursacht, bis 2100 könnten es bis zu 22 Zentimeter sein. So lauten aktuelle Berechnungen von Innsbrucker Forschern, die die Auswirkungen des Klimawandels untersuchen. Die im globalen Vergleich relativ kleinen Alpengletscher werden demnach weiter besonders stark an Masse verlieren. Ihr Beitrag zum Meeresspiegelanstieg bis 2040 wäre laut den in der Fachzeitschrift "The Cryosphere" veröffentlichten Daten mit etwa 0,2 Millimetern jedoch gering.

Seit 1900 ist der globale Meeresspiegel um etwa 20 Zentimeter gestiegen. Neben den Gletschern spielen auch die durch Erwärmung im Klimawandel verursachte Ausdehnung des Meerwassers sowie die Änderung des im Grundwasser und Stauseen gespeicherten Wassers eine Rolle.