Wahrscheinlichkeiten

In der Endanalyse werde es bei der Früherkennung der Zukunft aber vermutlich zu keinen Ja-Nein-Urteilen kommen, schätzt Renner. Vielmehr werde es sich um Wahrscheinlichkeiten handeln, mit denen ein Risiko bestimmt werden kann. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 83 Prozent befindet sich ein kleines Karzinom im Darm, könnte eine Aussage der Zukunft lauten. Oder: Es lässt sich mit einer mehr als 93-prozentigen Wahrscheinlichkeit ein Krebs ausschließen. "Ich vermute, wir werden solche Wahrscheinlichkeitsantworten bekommen, und die werden, wenn wir technisch besser werden, immer exakter sein können", so der Genetiker.