Mit einem Brettspiel wollen Wissenschafterinnen des Institute of Science and Technology (IST) Austria und des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie Kindern ab zwölf Jahren die Mechanismen der Ausbreitung eines Virus sowie mögliche Maßnahmen dagegen näherbringen. In "Virusalarm in Bleibhausen" schlüpfen die Mitspieler entweder in die Rolle von Forschern oder Politikern.

In der ersten Variante ("Simulation") simulieren und analysieren die Spieler dabei den Verlauf eines Virusausbruches, in der zweiten ("Challenge") müssen sie dafür sorgen, die Ausbreitung einzudämmen, ohne das öffentliche Leben komplett lahmzulegen. Schaffen sie das nicht, bekommen sie Strafpunkte. Die Kinder müssen dabei mit Tabellen, Datenblättern und Diagrammen arbeiten bzw. anhand von Fragekarten bestimmte Themen diskutieren. (apa)