In der EU würde einer Umfrage zufolge mehr als ein Viertel der Erwachsenen eine Impfung ablehnen, wenn sie angeboten würde. Das Ergebnis deute auch auf einen Zusammenhang zwischen der Zögerlichkeit und der Nutzung sozialer Medien hin, vor allem wenn diese die Hauptinformationsquelle seien, teilt die Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen Eurofound mit.

In Bulgarien sind die Menschen demnach am skeptischsten, 67 Prozent nannten es unwahrscheinlich oder sehr unwahrscheinlich, dass sie sich impfen lassen würden. Dagegen sind die Iren am impfwilligsten, hier halten es zehn Prozent für unwahrscheinlich, dass sie eine Impfung ausschlagen.

Spanien ist unterdessen auf dem Weg zur Herdenimmunität. Mehr als zwei Drittel der 47 Millionen Spanier werden bis Mitte August gegen das Coronavirus geimpft sein, teilt Ministerpräsident Pedro Sanchez mit. Eine wachsende Zahl von über 60-Jährigen erhält jetzt ihre zweite Impfung, mehr als 40 Prozent sind bereits vollständig geimpft. Auch bei den über 50-Jährigen haben die Impfungen begonnen. (apa / reuters)