"Sternenhimmel"-Autor Hermann Mucke. - © kat1100/wikimedia
"Sternenhimmel"-Autor Hermann Mucke. - © kat1100/wikimedia

Wien. (ski) Allmonatlich erfreut er die astronomisch interessierte Leserschaft der "Wiener Zeitung" mit seinem "Sternenhimmel": Hermann Mucke. Am 1. März vollendet der gebürtige Wiener, der in Wien an der Universität Astronomie und an der Technischen Universität Physik studiert hat, das 80. Lebensjahr.

Hermann Mucke ist seit Jahrzehnten der führende Volksbildner Österreichs im Fach Astronomie. 1964 wurde er Leiter des Planetariums im Prater und war dabei so erfolgreich, dass er bis zu fünf Führungen pro Tag anbieten konnte. 1971 übernahm er zusätzlich die Leitung der Urania-Sternwarte.

Beide Einrichtungen führte Mucke bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2000, die freilich keinen Ruhestand für ihn bedeutet. Unterstützt von seiner Frau Ruth leitet er weiter das Astronomische Büro Wien, das er nach dem Tod seines Lehrmeisters Oswald Thomas 1963 übernommen hat, seit 1958 gibt er die astronomische Monatsschrift "Der Sternenbote" heraus sowie das astronomische Jahrbuch "Österreichischer Himmelskalender". Im von ihm mit seinen Mitarbeitern 1997 aufgebauten Sterngarten, einem Freiluftplanetarium neben der Wotruba-Kirche in Wien-Mauer, bietet er nach wie vor regelmäßig Führungen an.