Das Jahr 2016 war das wärmste seit Beginn der Messungen: Mit 13,9 Grad Celsius lagen die weltweiten Temperaturen im Durchschnitt um 0,94 Grad über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts.

Das berichteten die US-Klimabehörde Noaa und die US-Weltraumbehörde Nasa am Mittwoch - zwei Tage vor der Angelobung des designierten US-Präsidenten Donald Trump, der den menschengemachten Klimawandel negiert. Nach 2014 und 2015 ist 2016 demnach das dritte Wärmerekordjahr in Folge. Die hohe Durchschnittstemperatur dürfte zum Teil auf den heftigen Verlauf des Klimaphänomens El Niño zurückzuführen sein, das bis zur Jahresmitte das Wasser an der Meeresoberfläche des Pazifik und dadurch auch die Luft erwärmt hat und Überflutungen sowie die schlimmste je beobachtete Korallenbleiche vor Australien auslöste. Der Hauptgrund für den Temperaturanstieg sind jedoch der Klimawandel und die vom Menschen verursachten CO2-Ausstöße.

Erst 2015 hatten 200 Länder beschlossen, die Erwärmung auf höchstens 2 Grad zu beschränken.