Planetenlauf: Merkur erscheint frühestens am 4. tief in der Morgendämmerung und kann äußerstens bis 31. beobachtet werden. Er zieht tief im Ostsüdosten von der Waage durch den Skorpion bis in der Schlangenträger. Die Venus steht morgens hoch im Südosten und strahlt am 2. in ihrem größten Glanz. Bis Monatsende steht sie zwischen Südosten und Südsüdosten. Mars leuchtet abends fast unverändert hoch nahe Süden und wechselt vom Wassermann in die Fische. Jupiter erscheint tief in der Morgendämmerung des 11. zwischen Südosten und Südsüdosten und wechselt vom Skorpion in den Schlangenträger. Saturn verschwindet spätestens am 13. tief in der Abenddämmerung nahe Südwesten im Schützen.

Sternschnuppenstrom: Der Dezember bringt vom 4. bis 17. die Meteore des Geminidenstroms mit in dunkler, klarer Nacht maximal Sternschnuppen 120/Stunde, die unweit des schwächeren Hauptsternes Kastor in den Zwillingen auszustrahlen scheinen. Die Erde durchfliegt die Raumbahn des Kometenrestes 3200 Phaeton und fängt dessen Zerfallsprodukte auf. Sie verglühen im Zusammenstoß mit der Erde.

Sternbilderhimmel: Die Karte gilt für den 1. um 21.12 Uhr und 31. um 19.14 Uhr. Sie zeigt gleichzeitig das große Norddreieck und das Sechseck um Orion. Sie enthalten unter dessen Gürtel das Nebenfleckchen des Großen Orionnebels, wo noch Sterne entstehen und im Stier das Sterngrüppchen des Siebengestirns mit seinen gleichfernen, noch sehr jungen Sternen. Themen im Sterngarten, Wien 23: 1., 18 Uhr Sternbilder in der Wintermilchstraße. 21., 11.30 Uhr: Wintersonnenwende. Stadtlokal, 15., 19 Uhr, Wien 1, Walfischgasse 12: Astronomie mit Satelliten.